Der ILD hat gemeinsam mit seinen langjährigen Partnern, der Fundación Suiza para los Indígenas del Ecuador und der Fundación Dignidad y Vida (FUNDYVIDA) ein neues Vorhaben gestartet.
Das Projekt begann am 1. April 2026 und läuft über 12 Monate bis zum 31. März 2027. Ziel ist es, den Zugang zu Wasser zu verbessern und gleichzeitig die lokalen Kapazitäten für eine nachhaltige und gemeinschaftsbasierte Wasserbewirtschaftung zu stärken.
FUNDYVIDA mit Sitz in Ambato arbeitet eng mit Gemeinden in den umliegenden hochgelegenen Andenregionen zusammen. Diese Gemeinden bestehen überwiegend aus indigener Bevölkerung und stehen vor besonderen Herausforderungen in Bezug auf Wasserversorgung, Infrastrukturunterhalt und Schutz der Wasserressourcen. Insgesamt werden 4.430 Personen erreicht.
Das Vorhaben umfasst drei zentrale Komponenten:
- Aufbau von Wasserinfrastruktur: Bau von vier Wassersystemen zur Versorgung von neun Gemeinden
- Stärkung lokaler Strukturen: Ausbildung und Festigung von Wasserkomitees, die für Betrieb und Wartung der Systeme verantwortlich sind
- Nachhaltige Wassernutzung: Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Wasser unter besonderer Berücksichtigung des Schutzes von Wassereinzugsgebieten
Ein zentrales Element des Projekts ist die langfristige Nachhaltigkeit. Die Wasserkomitees werden gezielt gestärkt, damit sie die Systeme eigenständig betreiben und instand halten können. Darüber hinaus wird der Schutz der Wassereinzugsgebiete als grundlegende Voraussetzung für eine nachhaltige Wasserversorgung in den Gemeinden verankert.






