Die Geschichte des ILD

Ein Blick auf ausgewählte Meilensteine aus 20 Jahren ILD: eine kleine, bewusst unvollständige Auswahl, die dennoch zeigt, wie vielfältig und lebendig unsere Entwicklung war.

1988

  • Die KLB- Bundesversammlung beschließt in Hildesheim die Gründung des Internationalen Landvolkdienstes der KLB (ILD).

1989

  • Eintragung des ILD ins Vereinsregister beim Amtsgericht Königswinter und Gemeinnützigkeitsanerkennung des neuen Vereins. Geschäftsführung: Lothar Kleipaß.
  • Beginn der Zusammenarbeit mit der Fundacion de Desarollo del Vicariato de la Araukania (FUNDAR) in Chile, als erstes vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördertes Projekt des ILD.

1991

  • Gründung des Facharbeitskreises „Ländliche Entwicklung“ mit der Arbeitsgemeinschaft Ländliche Entwicklung
  • Beginn der Zusammenarbeit mit der „Association Sénégalaise Pour Le Developpement Integre (ASDI)
  • Mitarbeit in der „Arbeitsgemeinschaft Kleinbauernkaffee“, aus der später „TRANSFAIR“ entstanden ist.

1992

  • Beginn des Importes von Honig, der von Mapuche-Gemeinschaften in Chile erzeugt wird, und von Tonwaren aus Edioungou in Sénegal,
  • Beginn der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern der KLB Augsburg in der Erzdiözese Dakar/Sénégal.

1994

  • Beginn der Zusammenarbeit mit dem Partnerschaft Shanti Bangladesch e.V. und den lokalen Partnerorganisationen DIPSHIKHA, später auch mit ASSB, Bangladesch.
  • Beginn der Zusammenarbeit mit Partnern der KLB und KLJB Münster in Kolumbien (im Rahmen eines EU- geförderten ländlichen Projektes).

1995

  • ILD ist Mitglied des neu gegründeten Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).

1996

  • Katholischer Kongress in Hildesheim: „Solidarität ist unteilbar“ und „Solidarität braucht Institutionen“.
  • Internationales Fachseminar „Angepasster Pflanzenschutz“ in Ziguinchor, Sénégal, zusammen mit der AGEH und der ASDI, unter Beteiligung von sénégalesischen KLB/ILD- Partnern.

1998

  • Beginn der Zusammenarbeit mit der „Peoples’ Multipurpose Development Society (PMD) in Indien.

1999

  • Beginn der Förderung von Trinkwasserprojekten in Ecuador, später in Trägerschaft der Diözese Ambato.

2000

  • Beginn der Zusammenarbeit mit der „Landfrauenbewegung Sekhukhuneland“ in Südafrika.

2001

  • Internationales Fachseminar „Nachhaltige Ländliche Entwicklung“ in ACCRA, Ghana (zusammen mit der AGEH)

2003

  • Durchführung eines ländlichen Projektes in Moldawien.

2004

  • Beginn des europäischen Projektes, Thema: „Kann die Grüne Gentechnik die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern verbessern?“, zusammen mit der Akademie Klausenhof und der Entwicklungsorganisation des flämischen Bauernverbandes „Ieder Voor ALLEN (IVA).
  • Beginn des Projektes zur Wirkungsanalyse „NGO-IDEAS“ (NGO Impact on Development, Empowerment and Actions), zusammen mit 13 weiterenn deutschen und 34 indischen NGOs, u.a. zwei ILD-Partnern (PMD und MTRDS).
  • Beginn der Mitarbeit in der Unterarbeitsgruppe „Agrarmarkt und Handel“ der Deutschen Kommission Justia et Pax
  • Fluthilfeaktion in Bangladesh.
  • Beginn der Zusammenarbeit mit Partnern in Argentinien (Caritas Parana/ UTI) und der „Mother Theresa Development Society (MTRDS) in Indien.

2005

  • Auf Beschluss der ILD- Mitgliederversammlung benennt sich der „Internationale Landvolkdienst der KLB“ (ILD) um in „Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst“ (ILD).

2006

  • Tsunamihilfe Pondicherry in Indien.

2008

  • Der ILD wird 20 Jahre alt!
  • Beginn des europäischen Projektes „OKIO“ („Our Knowledge is Ours“): Patente auf einheimisches Wissen und spezifische Pflanzeneigenschaften. Wie wirken sie sich auf traditionelle landwirtschaftliche Nutzungssysteme und ländliche Gemeinschaften aus?

2021

  • Barbara Wild startet als Projektreferentin beim ILD.

2022

  • Internationale Partner des ILD veranstalten eine digitale Podiumsdiskussion im Rahmen der 27. World Climate Conference in Sharm El-Sheikh, Ägypten.

2024

  • Lothar Kleipaß verabschiedet sich in den Ruhestand. Georg Wahl startet als neuer Geschäftsführer des ILD.
  • Bundesministerin Svenja Schulz würdigte das Engagement des ILD und des WLV in Uganda im Rahmen eines Fachgesprächs zum Thema „Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit auf lokaler Ebene“.
  • Der ILD erhält erstmals Mittel aus der IKI-Finanzierung des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) für ein Projekt in Ecuador und ein Projekt in Uganda.

2025

  • Susann Gerlach startet als Projektreferentin beim ILD.
  • Beginn eines Projektes mit CEER in Argentinien.

ILD
Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst
Drachenfelsstraße 23
53604 Bad Honnef
Germany