Projektpartner

Der ILD arbeitet eng mit deutschen Partnerorganisationen zusammen, die entweder Mitglieder des Vereins sind oder anderweitig mit ihm verbunden. Sie ergänzen die von Bengo geforderte Ko-Finanzierung von 25 % durch Spenden aus ihrem jeweiligen Wirkungskreis, deren Verwendung sie transparent auf ihren Webseiten darstellen.

Zwischen den deutschen Partnern und den lokalen Organisationen bestehen langjährige, durch gegenseitige Besuche und gemeinsame Projekte gewachsene Beziehungen. Viele Partner engagieren sich zudem auch unabhängig von den ILD-Projekten in den jeweiligen Ländern weiter.

Die lokalen Projektträger stehen teils seit ihrer Gründung – in einigen Fällen seit über 30 Jahren – in Verbindung mit den deutschen Partnerorganisationen oder dem ILD.

Viele dieser Beziehungen entstanden im Rahmen kirchlicher Veranstaltungen oder durch persönliche Kontakte zwischen Bischöfen und Diözesen.

Alle lokalen Träger sind im jeweiligen Land als gemeinnützig registriert und verfügen über die notwendigen Kapazitäten und Erfahrungen für eine verlässliche Projektumsetzung. Sie beteiligen sich zudem mit 25 % an der Ko-Finanzierung.

Oft enthalten die Projekte Komponenten des Capacity Buildings oder Elemente des Nord-Süd-Austauschs, die persönliche Begegnungen ermöglichen und den partnerschaftlichen Austausch sowie die gegenseitige Inspiration stärken.

Aktuelle Partnerschaften Transparent

>1.5 Mio. Euro

Spenden von deutschen Partnern

>1.3 Mio. Euro

Projektmittel von lokalen Partnern

>40

Anzahl der Partner in ILD Projekten

Partnerschaften auf Augenhöhe

In einer Umfrage zum Thema der Partnerschaften unter den deutschen Projektpartnern hat zu folgenden Einblicken geführt:

  1. Inhaltlich gibt es zwischen den Partnern im Norden, Süden und Osten durchaus gleiche Themenstellungen wie u.a. ländliche Entwicklung, Strukturwandel in der Landwirtschaft, fortschreitendender Materialismus und Entsolidarisierung, Aus- und Fortbildung von jungen Menschen.
  2. Für uns als Partner aus dem Norden, aber auch umgekehrt, heißt es, sich mit unterschiedlichen Kulturen, Mentalitäten und Lebensgewohnheiten auseinander zusetzen.
  3. Deutlich wird in allen Partnerschaften, dass versucht wird, die Kommunikation per Telefon, Emails, usw. aufrecht zu erhalten. Besondere Bedeutung kommt der Begegnung bei gegenseitigen Besuchen zu. Es entstanden Freundschaften.
  4. Entscheidender als das 100%-ige Erreichen der Ziele ist der Weg, d.h. all die Prozesse und Erfahrungen, die durch gezielte Aktivitäten und Projekte gemeinsam gemacht werden.

5. Das Thema Entwicklungszusammenarbeit wird in unseren Gruppen/Verbänden völlig neu angegangen. Wir sind ein Stück näher gerückt, sensibler geworden, hinsichtlich wirtschaftlicher und weltweiter Herausforderungen und Krisen.

Warum engagieren sich die deutschen Projektpartner mit dem ILD:

  • Stärkung ländlicher Räume hier wie dort, wobei es primär um die Menschen geht, die in den ländlichen Regionen leben.
  • Bessere Kenntnisse über Menschen und deren Lebensbedingungen in anderen Kulturkreisen und Probleme der Entwicklung vermittlen.
  • Das Bewusstsein für mehr Gerechtigkeit schärfen und einfordern.
  • Fremde aus anderen Kulturen annehmen und sich auf sie einlassen lernen.
  • Bewusster leben: Mit dem Hintergrund anderer Länder einen anderen Umgang mit Grundnahrungsmitteln, Konsum, Freizeitgestaltung lernen.

ILD
Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst
Drachenfelsstraße 23
53604 Bad Honnef
Germany