MTRDS

Projekt mit MTRDS

01.06.2023 – 30.04.2026

Der ILD setzt gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation MTRDS ein vom BMZ finanziertes Projekt im indischen Bundesstaat Telangana um. Die Partnerschaft besteht seit fast 20 Jahren, in denen bereits mehrere erfolgreich BMZ-kofinanzierte Vorhaben realisiert wurden. Wichtige Arbeitsfelder waren schon immer die Unterstützung der Selbst-organisation von Landfrauen in Gruppen und beim Aufbau breiterer (kooperativer) Strukturen nach dem Raiffeisen-Prinzip, die dazu geeignet sind, die landwirtschaftliche Erzeugung und Vermarktung gemeinsam zu organisieren.

Das aktuelle Projekt wird in drei ländlichen Distrikten (Nalgonda, Khammam und Mahabubnagar) von Telangana durchgeführt und erreicht rund 3.000 Menschen direkt sowie weitere 8.000 Menschen indirekt. Das Projekt ist als partizipativen Prozess konzipiert.

Die direkten und primären Nutznießer werden arme und marginalisierte Familien in ländlichen Gebieten sein, vor allem Männer und Frauen, die in formellen Einheiten organisiert werden und von der unmittelbaren technischen und sonstigen Unterstützung durch das Projekt profitieren sollen. Sekundäre Nutznießer sind (i) ihre Familienmitglieder, einschließlich der Kinder, die von den höheren Einkünften aus Produktions- und Verarbeitungseinheiten profitieren, und (ii) andere Haushalte in den Teilprojektgebieten, denen die Projektdienstleistungen nutzen werden. Es handelt sich vor allem um arme Kleinbauernfamilien.

Projektziele von MTRDS

Das Projekt trägt zu einer Verbesserung der Ernährungssicherheit und zum Schutz der Umwelt bei, indem es landwirtschaftliche Nutzungsinteressen mit Umweltaspekten in Einklang bringt.

Der Zusammenhalt unter den Bauern hat sich verbessert und die landwirtschaftliche Nutzung ist rentabel (Registrierung von Genossenschaften).

Die landwirtschaftliche Nutzung belastet die Umwelt nicht.

Der Zustand der Böden ist zur landwirtschaftlichen Nutzung optimiert.

Die Vermarktung kleinbäuerlich erzeugter Produkte ist verbessert.

Landwirtschaftliche Erzeugnisse werden lokal verarbeitet.

Mechanisierung erhöht die Effizienz der landwirtschaftlichen Nutzung.

In Hausgärten erzeugtes Gemüse trägt maßgeblich zur Ernährung der Familie bei, was unmittelbar zur Verringerung der Ernährungsunsicherheit führt.

Die Zielgruppe profitiert von Kenntnissen und Erfahrungen erfolgreicher Gemeinschaftsinitiativen, die ihnen für den Aufbau eigener Strukturen helfen.

Der ILD arbeitet eng mit deutschen Partnerorganisationen zusammen, die entweder Mitglieder des Vereins sind oder in anderer Weise mit dem ILD verbunden sind. Diese Partner tragen dazu bei, die von Bengo vorgesehenen Ko-Finanzierungen (25 %) zu ergänzen. Zwischen den deutschen Partnern und den lokalen Organisationen bestehen meist langjährige Kooperationen, die durch gegenseitige Besuche und gemeinsame Projekte gefestigt wurden. Häufig engagieren sich die deutschen Partner auch über die ILD-Projekte hinaus in den Partnerländern.

Im Projekt mit MTRDS ist die Katholischen Landbewegung (KLB) Freiburg mit ihrem Arbeitskreis Eine Welt e.V. engagiert und unterstützt das Vorhaben mit Spendenmitteln.

Blog aus dem Projekt

ILD
Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst
Drachenfelsstraße 23
53604 Bad Honnef
Germany