Frieden für die Ukraine und Europa

Der Internationale Ländliche Entwicklungsdienst (ILD), die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB), PRORURE und die KLB in der Erzdiözese Bamberg und den anderen Diözesen rufen zur Solidarität mit unseren europäischen Geschwistern in der Ukraine auf. Im Gebet um Frieden sind wir an ihrer Seite!

Wie so viele schauen wir fassungslos und erschüttert auf die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine, sehen dort unsere Partnerorganisationen und Freundinnen und Freunde einem Angriffskrieg ausgesetzt, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Wir fordern Präsident Putin auf, diesen Angriffskrieg und damit den Verstoß gegen das Völkerrecht unverzüglich zu beenden. Nur durch die Rückkehr zur Diplomatie kann das nutzlose Leid unschuldiger Ukrainerinnen und Ukrainer beendet werden. Wir hoffen und beten, dass die sich jetzt anbahnenden Gespräche zwischen Russland und der Ukraine zu einem neuen Frieden führen.

Die Menschen in Deutschland, in Europa und in Russland rufen wir zur Solidarität mit der Ukraine sowie zum Friedensgebet auf.

Unseren Freundinnen und Freunden in der Ukraine sind wir in Gedanken und im Gebet verbunden und sichern ihnen unsere Unterstützung zu.

KLB Gebet für den Frieden Febr. 2022_Gebetszettel

Bad Honnef. The International Rural Development Service (ILD), the Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB), PRORURE and the KLB in the Archdiocese of Bamberg and the other dioceses call for solidarity with our European brothers and sisters in Ukraine. We are at their side in prayer for peace!

Like so many others, we are stunned and shocked by the war in Ukraine and see our partner organisations and friends there exposed to a war of aggression that cannot be justified by anything. We call on President Putin to put an immediate end to this war of aggression and thus to the violation of international law. Only a return to diplomacy can end the useless suffering of innocent Ukrainians.

We hope and pray that the talks now brewing between Russia and Ukraine will lead to a new peace.

We call on the people in Germany, in Europe and in Russia to show solidarity with Ukraine and to pray for peace!

We are united in thought and prayer with our friends in Ukraine and assure them of our support.

 

Bad Honnef, den 28. Februar 2022

Pressemitteilung der KLB Bistum Münster Faire und nachhaltige Lieferbeziehungen global und regional.

KLB-Diözesanverband Münster unterstützt die Initiativen für ein Lieferkettengesetz und fordert die Stärkung nachhaltiger regionaler Lieferbeziehungen!

Die Katholische Landvolkbewegung im Bistum Münster (KLB) unterstützt die Initiativen, die eine Verabschiedung eines Lieferkettengesetzes noch in dieser Legislaturperiode fordern. Verantwortung übernehmen für soziale und ökologische Mindeststandards, sollte eine selbstverständliche ethische Grundlage für unternehmerisches Handeln sein. Das „Erfolgsrezept Soziale Marktwirtschaft“ ist über Jahrzehnte diesen Prinzipien gefolgt. Die Marke „Made in Germany“ hat auch deshalb weltweit Beachtung gefunden. Die globalisierten Märkte, insbesondere die Kapitalmärkte, folgen dieser Maxime schon lange nicht mehr. Ohne ein regulierendes Eingreifen und Schaffung von Regeln zur Einhaltung dieser Standards, werde es nicht gehen, so heißt es in der KLB Pressemitteilung weiter. Wir(die KLB) unterstützen die Träger der Initiative Lieferkettengesetz und sind uns mit dem Kolping Diözesanverband Münster darüber einig, dass die großen Industrienationen, insbesondere Deutschland, hier mit gutem Beispiel vorangehen müssen.
In seiner Sozialenzyklika „Laudato Si“ fordert Papst Franziskus alle Wirtschaftsbeteiligten dazu auf, der Maxime eines fairen Handels zu folgen. „Das untergrabe die Marktwirtschaft nicht, sondern stabilisiere sie dauerhaft“, da ist sich die KLB-Diözesanvorsitzende Margret Schemmer aus Coesfeld- Lette sicher. Weiterlesen …

Was jetzt bedacht werden sollte – Überlegungen von Hermann Kroll-Schlüter

Die aktuellen Fehlentwicklungen haben eins gemeinsam: Ihnen fehlt eine ordnungspolitische Grundlage – Entgrenzungen, Entwicklungen, die außer Kontrolle geraten sind. Sie durch direkte politische Entscheidungen und politischer Maßnahmen zu stabilisieren wird immer schwieriger.

Nicht erst jetzt, schon Jahrzehnten hören wir: nachhaltiger, ökologischer, gerechter muss es werden. Die Pandemie hat dies dringlicher und deutlicher werden lassen. Weiterlesen …

CORONA Auswirkungen am Beispiel UGANDA

Wenige Fälle, aber die Wirtschaft ist am Boden – Seit Wochen bestimmt Corona unser Leben ganz massiv. Auch im Süden trifft die Corona-Pandemie die Menschen vor allem durch die Folgen des Lockdowns heftig. Der ILD hat für die besonders notleiden Familien in Bangladesh, Indien, Südafrika und Uganda ein Nothilfeprogramm gestartet. Es soll am Beispiel Ugandas verdeutlicht werden.

Uganda verzeichnet momentan ca. 175 COVID-Fälle und hat Gott-sei-Dank noch keine Toten zu beklagen. In den Nachbarländern, vor allem in Kenia und Tansania, ist die Lage viel extremer, da die Regierungen dort nicht so schnell reagiert haben. Uganda hat vom ersten Tag der Pandemie an das Land komplett heruntergefahren, eine Ausgangssperre verhängt, Geschäfte geschlossen, alle öffentlichen Plätze, alle Bars und Diskotheken geschlossen. Es fahren keine Busse oder Taxen mehr und auch die beliebten und überall verfügbaren Motorrad-Taxen („Boda-Boda“) dürfen nicht mehr fahren. Autos dürfen nur unterwegs sein, wenn die Fahrten lebensnotwenig sind. Die Angst im Land ist groß, und man ist sich der Tragweite bewusst. Weiterlesen …

Uganda

 „Vernetzung stärkt alle”! Wege aus der Klimamisere

Seit mehr als 10 Jahren unterstützt der ILD die ländliche Entwicklungsarbeit in Uganda, u.a. mit öffentlichen Mitteln aus dem deutschen Entwicklungshilfeministerium (BMZ). Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit deutschen und ugandischen Partnerorganisationen, die die ländliche Entwicklung durch Spendenaktionen und gegenseitigen interkulturellen Austausch gemeinsam fördern. Aktuell rufen die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) im Zuge ihrer Weihnachtsaktion zur Unterstützung der kleinbäuerlichen Projektfamilien entlang des Trockenkorridors auf. Für diese Mithilfe sind wir allen Unterstützern sehr dankbar. Weiterlesen …

PRORURE – Pro Rural Europe

Gemeinsam für den Ländlichen Raum in Europa

EU-Projekt Strategische Partnerschaft: 10 Organisationen – 9 europäische Länder

  • Gemeinsam Neues entwickeln
  • Erfahrungen austauschen
  • Netzwerk ausbauen
  • Europäische Bürgerschaft leben

Ziel des gemeinsamen Projektes ist Stärkung, Vernetzung und Neuaufbau ländlicher Bewegungen in Europa.
Der Ländliche Raum ist eine Kostbarkeit Europas. Und dennoch vielfach benachteiligt und in Gefahr, den Menschen keine Zukunftsperspektive mehr geben zu können. PRORURE – Pro Rural Europe Weiterlesen …

Senegal

Ziel des  Projektes ist es, die ökonomische Situation von anfänglich mindestens 65 Frauengruppen und Familien (462 Personen) zu verbessern, die, mehrheitlich der Volksgruppe der Diola angehörend, im Departement Oussouye in dörflichen Gemeinschaften unter einfachen Bedingungen meist von einer kleinbäuerlich strukturierten und Subsistenz orientierten Landbewirtschaftung leben. Das Vorhaben versteht sich als Folgeprojekt eines in den Vorjahren durchgeführten Vorhabens mit gleiche Zielsetzung, Seit 1991 fördert die ASDI schwerpunktmäßig Frauengruppen bewirtschaftete Gemeinschaftsgärten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen in die konzeptionelle Entwicklung des „KASSA- Projektes“ ein. Weiterlesen …

Bangladesh

Projektbezeichnung: Integrierte ländliche Entwicklung Shapahar (Integrated Rural Developement Shapahar Weiterlesen …

Indien

Frauenselbsthilfeförderung, Landwirtschaftliche Entwicklung, Aufbau von Dorfschulen und einer Geburtshilfestation (Promotion of Womens’ Selfhelp, Agricultural Development, Construction of Village Schools and of a Birthstation), Gingee, Villupuram District, Tamil Nadu, Indien

Projektpartner: People’s Multipurpose Development Society (PMD), Mangalapuram. Weiterlesen …

Family Farming

Die Zukunft fordert uns heraus: mehr Nahrungsgüter produzieren, Energie und Ressourcen sparen, das Klima schützen und zugleich die Lebensqualität verbessern, Hunger und Armut bekämpfen.

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