PRORURE – Pro Rural Europe

Gemeinsam für den Ländlichen Raum in Europa

EU-Projekt Strategische Partnerschaft: 10 Organisationen – 9 europäische Länder

  • Gemeinsam Neues entwickeln
  • Erfahrungen austauschen
  • Netzwerk ausbauen
  • Europäische Bürgerschaft leben

Ziel des gemeinsamen Projektes ist Stärkung, Vernetzung und Neuaufbau ländlicher Bewegungen in Europa.
Der Ländliche Raum ist eine Kostbarkeit Europas. Und dennoch vielfach benachteiligt und in Gefahr, den Menschen keine Zukunftsperspektive mehr geben zu können. Neben europäischen Förderprogrammen bedarf es Bürgerinnen und Bürger, die Eigeninitiative ergreifen und sich für ihren Lebensraum einsetzen. Wichtige Stützen sind dazu zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Bildungsangeboten motivieren, begleiten, Bürgerkompetenzen vermitteln, Interessen vertreten.

Christliche, ländliche Verbände stellen sich dieser Aufgabe in vielfältiger Weise.

Das Projekt PRORURE bietet die Chance einer europaweiten Zusammenarbeit ländlicher Initiativen, der Stärkung und Vernetzung der nationalen und regionalen Bewegungen, des von-einander-lernen etablierter und neuer Initiativen, von Austausch der Erfahrungen und Lösungsansätze in den einzelnen Ländern. Im Laufe des
zweijährigen Projekts werden folgende Themen bearbeitet:

  • zukunftsfähige Landwirtschaft – „Familiy farming“
  • Arbeitsplätze im Dorf – Weckung von Eigeninitiative
  • Aktive Bürgerkultur, demokratische Bildung,
  • Engagement für Lebensraum „Land“
  • Dorf als Lebens- und Kulturraum
  • Öffentlichkeitsarbeit für Ländlichen Raum / Projekt
  • Neuaufbau ländlicher Bewegungen
  • Netzwerkaufbau mit Organisationsentwicklung

Die Auftaktveranstaltung vom 11.-13. 11. 2016 in Bad Honnef setzt den Startimpuls mit dem Thema „Europa in Verantwortung und Solidarität“ – dieser Gedanke soll das ganze Projekt durchziehen.

Die 5-tägige Abschlusskonferenz im September 2018 in Brüssel steht unter dem Leitgedanken Europäisches Netzwerk Ländlicher Raum aufbauen – verbandliche Lobbyarbeit, europäischer Bürgersinn und ist der Start in die künftige Zusammenarbeit.

Basis des Projektes sind

  • innovative Bildungsmodule der Projektpartner zu zentralen Themen des Ländlichen Raumes in Europa – mit Einbeziehung von Verantwortungsträgern in Politik, Kirche, Wirtschaft, Behörden, Öffentlichkeit sowie bisherigen und neuen Vernetzungspartnern.
  • Kommunikation und Verbreitung der Ergebnisse des Projektes nach Innen und nach Außen

Transnationale Treffen der Projektverantwortlichen

  • bieten Einblick in die Aktivitäten der Partner, Raum für Erfahrungsaustausch und konzeptionelle Arbeit am Projekt,
  • als auch für einen Organisationsentwicklungsprozess um ein tragfähiges Netzwerk ländlicher Bewegungen in Europa zu schaffen.

Abschlusskonferenz in Brüssel bündelt die Projektergebnisse und wertet sie aus,

  • stellt Verbindungen zu Verantwortungsträgern in europäischen Institutionen in Politik, Kirche, Verbänden, Initiativen, etc. her
  • erarbeitet nächste Ziele, vereinbart Kommunikations- und Vernetzungsstrukturen, dient der Verbreitung und Nachhaltigkeit des Projekts.

Projektpartner:

  • Frankreich: Chrétiens dans le Monde Rural (CMR)
  • Belgien: Action Chrétienne Rural des Femmes (ACRF)
  • Spanien: Movimiento Rural Christiano (MRC)
  • Italien: Associazione Rurali Reggiani (RuRe)
  • Slowakei: Fórum kresťanských inštitúcií (FKI),
  • Bulgarien: Verein für demokratische Bildung für Jugend und Erwachsene, (FAR),
  • Polen: Polish Association of Christian Rural Organisations (PAKRO)
  • Rumänien: AGRU – Asociaţia Generală a Românilor Uniţi, Greco-Catolici,
  • Deutschland: Katholische Landvolkbewegung (KLB)

Projektkoordinator:

  • Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst (ILD)
    Drachenfelsstraße 23, D-53604 Bad Honnef
    Fon: +49 (0)2224-71031
    Mail: ild@klb-deutschland.de

 

Foto:
© European Union , 2015 Source EC – Audiovisual Service PhotoJohanna Leguerre,Thomas Dechoux

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